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Netzhautlöcher, Netzhautdegeneration


Oft führen Ausdünnungen und Löcher in der Netzhaut zu einer Netzhautablösung. Besonders bei stark kurzsichtigen Patienten besteht ein erhöhtes Risiko. Auch eine im Alter zunehmende Glasköperschrumpfung kann durch Zug an der Netzhaut einen ähnlichen Effekt haben und in der Ausbildung eines Loches oder im Einreißen der Netzhaut resultieren. 

Welche Beschwerden können auftreten?

 Unbedingt sollten Sie auf erste Anzeichen wie Lichtblitze oder Russregen im Auge achten. Bei weitgestellter Pupille (Achtung: keine Fahrtauglichkeit für mindestens 4 Stunden nach der Untersuchung!) wird der Augenhintergrund untersucht und eventuell auch mithilfe eines so genannten Kontaktglases die Netzhaut beurteilt.

Wie kann behandelt werden?

Liegt die Netzhaut noch an, kann in den meisten Fällen durch eine Laserbehandlung um das Netzhautloch oder den gefährdeten Netzhautbereich die Netzhaut mit der Unterlage „verschweißt“ werden. Eine kurzfristige Überwärmung des Gewebes auf ca. 80° C hat eine örtlich begrenzte Entzündungsreaktion mit anschließender Narbenbildung zur Folge.
Dringt Glaskörperflüssigkeit über das Netzhautloch oder den Riss unter die Netzhaut, löst sich diese ab und muss in der Regel operiert werden (rhegmatogene Netzhautablösung) 

 

Ausdünnung der Netzhaut mit Rundlöchern Netzhautloch mit frischen Laserherden